Geschichte der Musō Jikiden Eishin Ryu
Grundlage dafür sind die Techniken, die Hayashizaki Jinsuke Minamoto Shigenobu ca. 1571 in Japan entwickelte. Der Legende nach, erhielt er durch eine göttliche Vision Schwerttechniken, nachdem er unter einem Baum nahe des heutigen Hayashizaki Schreins meditiert hat. Er soll diese Techniken genutzt haben, um den Mord an seinem Vater gerächt zu haben.
Den aus diesen Techniken entstandenen Stil nannte er „Shimmei Musō Ryu“. Der 7. Großmeister (Hasegawa Eishin), der den Stil seiner Zeit fortführte, brachte neue Techniken hinzu und änderte den Namen in „Musō Jikiden Eishin Ryu“(kurz: Eishin Ryu). Auf Deutsch bedeutet der Name so viel wie „unvergleichliche, direkt überlieferte Schule des Eishin“. Seither ist dieser Stil ununterbrochen vermittelt und immer weiter erweitert worden und steht heute unter dem 23. Großmeister, Fukui Masato Sōke.
Dieser ist zugleich auch der Präsident des Verbandes dem wir angehören, der sich „Zen Nihon Iaidō Renmei“ (Gesamtjapanischer Iaidō Verband, kurz „ZNIR“) nennt. Er unterteilt sich in japanische Landesverbände, die wiederum in Regionalverbände unterteilt sind. Durch enge Beziehungen und Freundschaft sind wir einem der japanischen Landesverbände zugehörig (Shikoku Chiku Renmei) und bezeichnen uns als Europa Shibu.
Besonderheiten der Eishin Ryu
Entwickelt wurde der Stil in der damaligen Region Tōsa, die eher Landsamurai unterhielt und weniger Samurai aus den großen Städten die Edo. Der Stil besteht im Kern aus den damals entwickelten Techniken, welche zum Großteil mit Rüstung und dem sogannten „Tachi“ ausgeführt wurden.
Wenige Generationen später wurden die Techniken so verändert, dass sie mit dem heute bekannten Katana ausgeführt werden konnten, welches zu dieser Zeit viel üblicher war. Erhalten geblieben ist auch die besondere Sitzweise, die bis heute gelehrt wird und auf das Tragen einer Rüstung ausgelegt ist. Die Techniken der Eishin Ryu zeichnen sich durch Pragmatismus und Bewegungsreduktion, sowie durch große und kraftvolle Schnitte aus.
Die Eishin Ryu bewahrt bis heute einen kriegerischen Geist, welcher sich insbesondere in diesen „alten“ Formen wiederspiegelt. Diese sogenannten Tachiwaza und Iwaza Katas setzen besonderes Können mit dem Schwert voraus und werden erst erlernt, wenn ein:e Iaidōka eine bestimmte Graduierung erhalten und somit besondere Hingabe bewiesen hat.
Wenn du mehr zu den Besonderheiten der Eishin Ryu erfahren möchtest, nimm gern Kontakt auf und trainiere mit uns!

